Alarmübung in der "Roten Schule" in Großalmerode

Am 22.07.2006 fand in der "Roten Schule" in Großalmerode eine Alarmübung der Feuerwehr Großalmerode statt.

Gegen 13:10 Uhr wurden die Sirenen im Kernstadtbereich sowie die Funkmeldeempfänger der Feuerwehr Großalmerode ausgelöst. Einsatzstichwort war "Rauchentwicklung Rote Schule - Schulplatz".

Für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Großalmerode war diese Übung nicht angekündigt, d.h. erst beim Eintreffen am Einsatzort wurde den Feuerwehrleuten mitgeteilt, dass es sich um eine Übung handelte.

Die Übungslage vor Ort stellte sich den Einsatzkräften wie folgt dar.
Durch einen Passanten wurde eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Kellers der "Roten Schule" entdeckt, vermutlich ein Kellerbrand. Es ist nicht bekannt, ob sich noch Personen im Keller befinden.

Nach dem Eintreffen am Einsatzort wurde durch die Feuerwehrleute ein Wasserversorgung aufgebaut und ein erster Angriffstrupp wurde unter PA (Pressluftatmer) zur Erkundung und Brandbekämpfung in das Gebäude geschickt.

Während der Erkundung bzw. Brandbekämpfung durch den ersten Angriffstrupp kam es im Gebäudekeller zu einer Verpuffung. Hierdurch wurde ein Angriffstruppmann im Keller verschüttet. Da er sich weder selbst, noch mit Hilfe seines zweiten Truppmannes befreien konnte und der Funkkontakt zum Gruppenführer abgerissen war, wurde durch den Gruppenführer ein zweiter Trupp (Rettungstrupp) zur Menschenrettung und Brandbekämpfung ins Gebäude geschickt.

Mit vereinten Kräften wurde der verunfallte Feuerwehrmann aus seiner misslichen Lage befreit und gerettet.

Durch eine dritten Trupp wurde zwischenzeitlich die Brandbekämpfung von außen mit einem C-Strahlrohr vorgenommen, so dass eine Ausbreitung des Brandes in den hinteren Teil des Gebäudes verhindert werden konnte.

Bei ca. 35°C im Schatten war diese Übung für alle Beteiligenten eine große körperlich Herausforderung, vor allem die Feuerwehrleute unter PA und mit dicker Nomex-Brandschutzkleidung hatten mit den hochsommerlichen Temperaturen zu kämpfen.

Nach ca. 2,5 Stunden Einsatzdauer konnte die Übung erfolgreich beendet werden. So dass man im Feuerwehrhaus die Nachbereitung mit Ausrüstungspflege und Manöverkritik einleiten konnte.

Siehe auch: HNA vom 01.08.2006

 

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